Theaterbesuch am 2. November 2009, “Das Sams”

Busse brachten die Klassen 2, 3 und 4 zum Theater hin und die Gegend sah grau aus, das war nicht so schön. Die Wände des Theaters waren bunt bemalt. Die Sitze waren gefährlich, weil die immer zusammengeklappt sind, wenn man aufstand. Das kannten wir nicht und das hat ein bisschen gestört. Das Licht ging aus, und das Theaterstück begann. Hinter den Sitzreihen gab es einen Vorhang, da kamen während des Stücks Schauspieler durch und gingen weiter auf die Bühne. Die Personen des Stücks waren Herr Taschenbier, Frau Rosenkohl, der Chef und natürlich das Sams. Das Sams hatte blaue Wunschpunkte im Gesicht und ein grünes Fell. Zum Anziehen hat Herr Taschenbier ihm einen Taucheranzug gekauft. Die Frau Rosenkohl war sehr neugierig und sie erlaubte keine Kinder und keine Tiere in der Wohnung. Der Chef war dick und hatte keine Lust zu arbeiten. Herr Taschenbier sollte alle Arbeit machen. Das Sams hat ihm beim Wünschen geholfen, aber dadurch hat es immer weniger Punkte gehabt. Herr Taschenbier musste mit dem Wünschen aufpassen: einmal hat er sich einen Eisbären gewünscht. Zum Schluss musste das Sams sich einen neuen „Papa“ suchen.

Wir haben nach dem Theaterstück begeistert geklatscht und dann kam der Bus und wir fuhren zur Schule zurück.

Raphael, Christoph, Marco, Klasse 4b

 

 


Das Traumfresserchen

Theaterbesuch der beiden ersten Schuljahre

Eine erste große, gemeinsame Aktion der beiden ersten Schuljahre war der Besuch des Rheinischen Landestheaters in Neuss am Freitag, dem 4.12.

Auf dem Programm stand das Märchenspiel „Das Traumfresserchen“, frei nach einem Märchen vom Michael Ende.

Der Bus holte uns an der Schule ab und ließ uns direkt am Theater wieder aussteigen. Das war sehr bequem. Als wir ins Theater kamen, waren schon viele Kinder da und wir mussten gut aufpassen, dass wir zusammenblieben. Aber es klappte prima und jeder ließ sich erleichtert in die weichen Theatersessel sinken. Wir hatten Plätze in den vorderen Reihen und alle warteten gespannt, dass es losging.

Und dann war es soweit.

Das Licht ging aus, der Vorhang öffnete sich und wir erblickten lauter Betten und nackte Füße, die unter den Bettdecken hervorschauten. Wir waren in einem seltsamen Königreich gelandet. Dort war der am höchsten angesehen, der am besten schlafen konnte. Und der, der das am allerbesten konnte, war natürlich der König.

Nun gab es bald ein großes Problem, denn ausgerechnet der Prinz Schlafittrich, konnte nicht mehr schlafen, weil er Albträume bekam. Alle Mittel halfen nicht und der König machte sich schließlich selbst auf die Suche nach Hilfe. Dabei kam er an die merkwürdigsten Orte und die Zuschauer konnten ihn per Videoeinspielung dorthin begleiten. Am Ende traf er ein ziemlich freches und ständig herumhüpfendes Wesen, das Traumfresserchen. Jetzt konnte dem Prinzen endlich geholfen werden. Denn die Leibspeise des frechen Koboldes waren Albträume. Nun galt es nur noch den Zauberspruch zu lernen und dem glücklichen Ende stand nichts mehr im Wege. Das Stück war gespickt mit vielen lustigen Einfällen und die Darsteller spielten, tanzten und sangen mit großer Spielfreude, die sich auf die Kinder übertrug. Der Theaterbesuch hat allen gut gefallen.

Doris Schumann (im Namen der Kinder der Klassen 1a und 1b)

 

Mit diesem Spruch können Kinder das Traumfresserchen rufen:

Traumfresserchen, Traumfresserchen!

Komm mit dem Hornmesserchen!

Komm mit dem Glasgäbelchen!

Sperr auf dein Schnapp-Schnäbelchen!

Träume, die schrecken das Kind,

die lass dir schmecken geschwind!

Aber die schönen, die guten sind mein,

drum lass sie sein!

Traumfresserchen, Traumfresserchen, dich lad ich ein!